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Wandern im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca mit Martin Armbruster

vor 11 Minuten
3 Min. Lesezeit

Tourenbericht: 23. - 28.10.26

Die „Wilde 13“ unterwegs im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca.Tag 1: Ankunft. 11 wackere Wanderinnen und Wanderer (2x Christine, Petra, Nela, Edith, Jürgen, Mathias, Rüdiger, Manuel, Karl, Roland) machten sich frühmorgens auf dem Weg um mit Bahn und Flieger nach Mallorca zu kommen. Dort wurden sie von den beiden Tourenführern Martin und Luzia in Empfang genommen. Die „wilde 13“ war jetzt komplett. Nach einem gemeinsamen Abendessen in Soller konnte es am nächsten Tag losgehen.Tag 2: Wanderung auf dem „alten Postweg von Deija nach Port de Soller“. Los geht’s mit einer kurzen Dorfbesichtigung in Deija. Danach ging es über und meist gut ausgebauten auch teils sehr ruppigen Feld- und Waldwegen auf dem von Postboten früher genutzten Weg, um die Post zu transportieren und auszutragen. Heiner hätte hier seine größte Freude gehabt. Insbesondere an der unterwegs gelegenen Finca mit tollen Kuchen- und Getränkeangebot. Weiter ging es über eine Hochebene zum Leuchtturm von Port de Soller mit tollster Aussicht über die Bucht von Port de Soller. An der Wandererherberge am Leuchtturm war dann die größere Vesperpause angesagt, bevor dann der Abstieg nach Port de Soller anstand, wo auch die Wandergruppe untergebracht war.Tag 3: Wanderung „unter Geiern“ vom Mirador de ses Barques nach Cala Tuent. Erst mal die tolle Aussicht auf das Tramutana Gebirge und die Küste genossen. Erst durch ausgedehnte Olivenhaine dann durch einen Steineichenwald ging es dann ins Tal. Hier zeigten sich auch einige hier freilebende Mönchsgeier, die aber wenig Interesse an uns zeigten, wahrscheinlich weil wir uns doch zu schnell bewegten. Nach dem mehr oder weniger gemütlichen Ab folgte dann das doch ziemlich steile Auf. Auf dem Pass wurden wir für die Anstrengung mit einem herrlichen Blick aufs mehr und einem romantischen Weg steil über der Küstenlinie belohnt. An unsere Zielort Cala Tuent gab es das verdiente „Zischbier“ und Bademöglichkeit in der Bucht, bevor uns ein Schiff wieder zurück nach Port de Soller mitgenommen hat.Tag 4: Wanderpause. Diese wurde aber genutzt, um mit der historischen Eisenbahn mit vielen Tunnels von Soller nach Palma zu fahren. Nach dem Besuch der Markthalle mit den entsprechenden Verköstigungen warf man sich ins „Großstadtgewühl“. Danach ging es für manche in die ruhigen ehemaligen arabischen Bäder, andere schafften es sogar bis an den „Ballerman“.Tag 5: Wanderung „auf Pilger- und Schmugglerpfaden“ vom Cuber Stausee nach Fornalutx. Das erste Wegstück führte uns entlang des Stausees, der Teile Mallorcas mit Trinkwasser versorgt. Erstes Zwischenziel war der Pass „Coll de L’Ofre“ unterhalb des gleichnamigen Bergs (1.093 m, die nicht ganz einfache Besteigung heben wir uns ggfs. für die nächste Wanderwoche auf Mallorca auf). Nach einer kurzen Vesperpause ging es dann runter ins Tal. Das auf teilweise sehr engen Bergabschnitten, dann aber wieder auf erstaunlich gut ausgebauten Pflasterwege, die aber wohl schon vor mehreren Jahrhunderten angelegt wurden. Offiziell heißt es als Pilgerweg für das bekannte Kloster Lluc im Tramuntana Gebirge. Die Vermutung liegt aber nahe, dass dieser Weg auch für Schmuggeltouren genutzt wurde. Der Weg führt durch die teilweise sehr enge Schlucht „Barranc de Binaraix“ mit entsprechendem Wildbach, der im Sommer aber trocken liegt. In Binnaraix geb es dann wieder ein „Zischbier“ zur Belohnung bevor es noch nach Fornalutx ging, wo ein typischen mallorcinisches Abendessen wartete. Der Absacker später im Hotel zum Abschluss der Wandertage durfte nicht fehlen.Tag 6: Rückfahrt. Nach einigen Verspätungen des Fliegers und der Bahn kam die Wandergruppe doch wohl wieder wohlbehalten in Gengenbach an auch wegen Lisas und Monis Busdienst von Offenburg nach Gengenbach. Es hat wohl allen sehr viel Spaß gemacht. Mallorca biete noch viele Möglichkeiten für weitere Wanderwochen.


 
 
 

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