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33. Jungfrau-Marathon

vor 3 Stunden
2 Min. Lesezeit

Bei besten Bedingungen – leicht bewölkt, angenehm und nicht zu heiß – gingen am 5. September über 4.000 Läuferinnen und Läufer beim 33. Jungfrau-Marathon an den Start. Die 42,2 km lange Strecke führt von Interlaken zunächst flach durch das Tal über Wilderswil, Zweilütschinen und Lauterbrunnen, ehe ab etwa Kilometer 25 der eigentliche Kampf beginnt: der steile Anstieg hinauf nach Wengen, weiter zur Wengernalp und über die berüchtigte „Wand" bei Wixi, vorbei an der Kleinen Scheidegg und im Schlussanstieg hinauf zur Bergstation Eigergletscher auf 2.320 m – rund 2.000 Höhenmeter im Profil. Wer hier bestehen will, muss sich die Kräfte im flachen ersten Teil klug einteilen und im zweiten die Zähne zusammenbeißen. Auch an der Spitze war es ein packendes Rennen: Bei den Männern siegte der Brite Jack White in 3:08:27 vor Erik Hille (3:09:37) und Sammy Rotich Chelangat (3:10:02) – nur 95 Sekunden trennten die ersten drei. Bei den Frauen verteidigte die Deutsche Laura Hottenrott ihren Titel in starken 3:20:56 vor Kirsten De Baey-Ruszin (3:28:15) und Gerda Steyn. Mittendrin waren acht Berglerinnen und Bergler – sechs von ihnen erreichten das Ziel an der Bergstation Eigergletscher, vor der grandiosen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Herausragend lief Alexander Rauer: In 4:05:08 kam er als 97. von 2.904 Männern ins Ziel und damit unter die besten 100 des gesamten Feldes – eine starke Leistung. Manuel Vetter (5:59:13), Christian Gehrmann (6:01:56) und Larissa Doll (6:01:55) meisterten den zähen Anstieg ebenso wie Natalie Litterst (6:53:11) und Manuel Müller (7:06:12). Patrick Müller-Haas und Heinrich Müller mussten ihr Rennen leider vorzeitig beenden – Patrick erst kurz vor dem Ziel an der „Wand" bei Kilometer 38,5; Hut ab vor dem Kampf, den beide auf sich genommen haben. Ein besonderes Dankeschön geht an unseren Fanclub, der eigens angereist war und die Läuferinnen und Läufer entlang der Strecke lautstark angefeuert hat – ganz toll! Solche Unterstützung trägt einen die letzten Höhenmeter hinauf. Nach dem Zieleinlauf ging es mit der Gondel hinunter nach Grindelwald, wo bei bester Stimmung die Siegerehrung stattfand. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jungfrau-Marathons 2026 – ihr habt euch dieses großartige Erlebnis mehr als verdient!

Grüße Manuel 


 
 
 

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